Über

Alltag-ist-ein-Gedicht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bin also jetzt auch unter die Blogger gegangen.

Aber was soll man denn so schreiben?

Etwas Außergewöhnliches?

Nee, das kann jeder.

Also etwas Alltägliches?

Aber der Alltag ist doch langweilig!

Manchmal ist er das.

 Manchmal ist er aber auch verdammt traurig.

Oder verdammt fröhlich.

 Oder verdammt normal

 Auf jeden Fall ist er immer ein Gedicht!

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen

 und freue mich auf jeden Kommentar.

An alle,

die Gedichte sind von mir!
Trau' Dich nicht und stehl' sie mir
sonst zeigt Dich der Schreiber an!
DAS KOSTET DANN...
(nicht zu wenig, bei so einer Urheberverletzung!!!)
                                     © Gabi Mast

 

Alter: 63
aus: 75328 Schömberg
 
Schule: Frauenberufliches Gymnasium in Königsfeld
Universität: Pädagogische Hochschule in Karlsruhe


Mehr über mich...

Wenn ich mal groß bin...:
Bin ich schon...

Ich wünsche mir...:
dass viele die Sachen, die ich schreibe, lesen und mir Ihre Meinung dazu schreiben.

Man erkennt mich an...:
www.vonGabi.de

Ich grüße...:
alle, die meine Seiten besuchen



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Blog

Familienfest

Es ist doch wirklich wieder an der Zeit,
wir alle sollten uns mal wieder sehn.
Wie wär es mit zusammen Essen gehn?
Nein, Essen gehen wir schon zur Weihnachtszeit.

Wie schaffen wir es sonst, dass alle Leut
Mit Kind und Kegel auf der Matte stehn?
Es sollt sich wirklich nur um die Familie drehn,
weil so ein großes Fest uns alle freut.
 
Ein Grillfest wär’s, dazu trägt jeder bei
Salate, Kuchen,  Fleisch und Allerlei
Und zu erzählen gibt es dies und das


die Bäuche füllen, im Garten sitzen,
Gerüchteküchetöpfe erhitzen -
so werden alle satt und haben Spaß.
                                                           © Gabi Mast

3 Kommentare 7.9.12 18:05, kommentieren

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Alter ist So…nett

 

Die Sechzig naht, die Hürde ist in Sicht.
Mir scheint, zum Überspringen reicht es nicht.
Beim Anlauf wird es wohl schon mächtig holpern,
statt Springen werd ich eher drüber stolpern.


Und trotzdem freu ich mich, es geht mir gut,
ich kann und weiß so Vieles, das macht Mut.
Die Altersweisheit gibt Gelassenheit -
und endlich hab ich mal zum Leben Zeit.


Gewiss, die Sorge, dass der Leib verfällt,
Sie ist’s, die manche Stunde mir vergällt.
Und falls das Alter eine Krankheit wird    

                                                       
und sich womöglich der Verstand verliert
So gebe Gott, dass ich bei all dem Leiden
zurück denk an die schönen Lebenszeiten.
                                        © Gabi Mast

 

1 Kommentar 7.9.12 18:09, kommentieren

Regenwetter

Das Unkraut in meinem Garten
muss noch ein Weilchen warten,
weil die Erde steinhart,
auf den Regen ich wart’.
Erst dann will mit Jäten ich starten.
                                                             
Wer kann mir ‚ne Ausrede borgen?
Ach was, weshalb mach ich mir Sorgen?
Ich schreib jetzt ein Gedicht,
denn der Wetterbericht
verspricht mir Sauwetter für morgen.
                                                         © Gabi Mast

1 Kommentar 7.9.12 18:02, kommentieren

Was für ein Wetter

 

Was ist es heute drückend heiß,
beschwert Frau Maier sich.
Krieg keine Luft, es rinnt der Schweiß,
das ist so widerlich.


Frau Müller schwärmt dagegen sehr,
welch schöner Sommertag,
der Himmel blau so wie das Meer,
und warm, wie ich es mag.


Von wegen warm, ich wär so froh,
wenn ein Gewitter käm’
der Garten braucht es sowieso,
und mir wär’s angenehm.


Ein Unwetter – das brauch ich nicht,
bin froh, wenn ich nicht frier.
Sonne, Hitze, und viel Licht –
so passt der Sommer mir


Welch Glück, dass keiner  von uns alln
Das Wetter sich er wählt
sondern der Herrgott ganz allein
weiß, was der Erde fehlt.
                                       © Gabi Mast

 

7.9.12 17:55, kommentieren

Der Promis neue Kleider

 

Was leben wir in schlimmen Zeiten,
was haben wir für arge Sorgen,
wie sich die Prominenten kleiden
müssen wir denen noch was borgen?


Sogar die Queen scheint schon betroffen,
und Prinzessin Kate, sehr unroyal.
Auch bei Frau Merkel bleibt noch offen,
trägt sie das Kleid  wohl auch noch einmal?


Derselbe Fummel, ein Jahr später,
wie sind  wir denn schon  schrecklich arm!
Wegen Klamotten dies Gezeter-
Sind wir zu satt und ham wir’s zu warm?
                                             © Gabi Mast
  

 

2 Kommentare 7.9.12 17:50, kommentieren

Der Sturm

 

Der Sturm zog durch Deutschlands Süden
erzählte den Bäumen vom Fliegen.
Die ließen sich dadurch verführen
und wollten es auch mal probieren.


So ging Nachbars Buche auf Reisen
Traf in unserm Garten das Häuschen.
Die zwei schmiedeten zarte Bande
und kamen nicht mehr voneinander.


Die Dichter ham’s längst schon beschrieben:
Wenn ungleiche Wesen sich lieben
so endet das meistens beschissen.


Das konnte die Buche nicht wissen.
So rannten die zwei ins Verderben
Und sie mussten beide dran sterben.
                                              

 © Gabi Mast

7.9.12 17:45, kommentieren

Die Pfandmarke

Ich geh’ so gern zum Straßenfest
bestell’ mir dort ‚ne Wurst.
Und dass sich’s besser schlucken lässt
was gegen meinen Durst.

Für meine Flasche zahl ich Pfand,
das ist mir ganz vertraut.
So geb’ ich sie nicht aus der Hand
Dass sie mir keiner klaut.

Doch jetzt bekomm’ ich tatsächlich
‚ne Marke noch dazu.
Wo da der Sinn liegt, frag’ ich mich.
Es lässt mir keine Ruh’.

Die Marke, so erfahr’ ich dann,
die dient zu meinem Schutz,
dass man die Flasch’ nicht klauen kann.
Ich bin jetzt leicht verduzt.

Was ist, wenn ich die Flasch’ verlier?
Dann gibt’s kein Geld zurück.
Und falls zerbricht die Flasche mir,
dann hab’ ich auch kein Glück.

So lern’ ich: Auch die Marke kann
Pfandverlust nicht vermeiden.
Doch immerhin: Ab jetzt hat man
hierfür mehr Möglichkeiten.         

© Gabi Mast

7.9.12 17:42, kommentieren